Was passiert ist
Die Solar Orbiter-Mission der ESA/NASA hat erstmals spektakuläre Bilder vom Südpol der Sonne geliefert. Das Raumschiff hat seine Umlaufbahn durch eine Venus-Vorbeiflug auf rund 17° Neigung gebracht – damit sind Aufnahmen jenseits der Ekliptik möglich esa.int+12esa.int+12livescience.com+12.
Das Besondere an den Bildern
Die Bilder zeigen eine dynamische, turbulente Oberfläche. Alle Instrumente – PHI, EUI und SPICE – lieferten einzigartige Einblicke:
- PHI brachte erstmals Magnetfeldkarten vom Pol
- EUI zeigte UV-Strukturen der Korona
- SPICE visualisierte plötzliche Plasmabewegungen livescience.com+10esa.int+10diyphotography.net+10astronomy.com+2cadenaser.com+2as.com+2
Entdeckung: Magnetisches Chaos
Eine der spannendsten Erkenntnisse ist das „magnetische Chaos“: Am Südpol existieren positiv und negativ geladene Magnetzonen gleichzeitig. Ein Signal dafür, dass die Polaritätswende im Rahmen des ~11-jährigen Sonnenzyklus begonnen hat thetimes.co.uk+8esa.int+8theguardian.com+8.
Warum das wichtig ist
Diese Daten helfen, die komplexen Vorgänge der Sonnenaktivität zu verstehen – etwa die Bildung des Sonnenwinds, Magnetfeldumkehr und mögliche Sonneneruptionen. Sie sind entscheidend für präzisere Vorhersagen im Bereich Weltraumwetter .
Was als Nächstes folgt
Der Solar Orbiter wird in den kommenden Jahren seine Umlaufbahn weiter neigen – bis zu 33° – und beide Sonnenpole aus nächster Nähe beobachten. Bis Oktober 2025 wird das komplette Datenset erwartet. Forscher versprechen bahnbrechende Erkenntnisse livescience.com+12esa.int+12theguardian.com+12.
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