Problem und Ursachen
Studien zeigen, dass EU-Regeln für Wasserstofftankstellen nach Streckenmaß zu starr sind. Manche Länder planen deutlich mehr Stationen, als gebraucht werden. Betreiber kämpfen mit hohen Investitions- und Betriebskosten, oft 300.000 bis 500.000 Euro jährlich pro Station.
Beispiele aus der Praxis
- In Österreich und Deutschland liefert eine typische Tankstelle nur wenige Kilogramm Wasserstoff pro Tag. Die Einnahmen sind dadurch sehr gering und liegen weit unter den laufenden Kosten.
- In Kalifornien erreichen Stationen nur etwa 50 Kilogramm pro Tag. Wirtschaftlich lohnen sie sich aber erst ab ca. 200 Kilogramm täglich.
Prognose für die kommenden Jahre
Das Modell der Chalmers University warnt, dass einige Länder in den nächsten Jahren jährlich Millionenverluste einfahren könnten. Mobilitätsdaten und Unterschiede im Gelände werden bisher kaum berücksichtigt, was die Planung zusätzlich erschwert.
Geplante Wasserstofftankstellen bergen hohe wirtschaftliche Risiken – ohne große Nachfrage drohen teure Verluste.












