Europäische Startups treiben die Fusionstechnik voran – mit nicht-traditionellen Reaktordesigns. Ungewöhnliche Reaktortypen Proxima Fusion (München) entwickelt den ersten kommerziell ausgerichteten

Europäische Startups treiben die Fusionstechnik voran – mit nicht-traditionellen Reaktordesigns.

Ungewöhnliche Reaktortypen

Proxima Fusion (München) entwickelt den ersten kommerziell ausgerichteten Stellarator mit speziellen supraleitenden Magneten. Der Reaktor soll stabiler arbeiten als klassische Tokamaks und plant einen Prototyp bis 2031.

Focused Energy (Darmstadt) setzt auf Laserfusion (inertial confinement). Dabei feuern Laser auf das Fusionsmaterial – ähnlich wie bei Großanlagen, aber kompakter. Ziel ist ein Demonstrator in den frühen 2030er-Jahren.

Warum diese Ansätze?

Stellaratoren bieten längere und stabilere Betriebsszenarien durch konstantere Magnetkonfiguration. Laserfusion ist modular und potenziell schneller skalierbar als große Tokamak-Anlagen

Stand der Entwicklung

Proxima Fusion veröffentlichte einen ersten kommerziellen Fusionsreaktor-Plan, der mit moderner Simulation und Materialien entwickelt wurde . Focused Energy plant bereits eine Testanlage mit rund 50 Lasern bis 2030 .

Europa setzt auf neue Wege bei der Kernfusion – mit Stellaratoren und Laserfusion als spannende Alternativen zum traditionellen Tokamak.